Blogger: Beruf oder Lachnummer?

by - Oktober 18, 2016

Auf den Bildern könnt Ihr Teile der aktuellen Kollektion von Beutejagd sehen. Meine liebe Alex und
ich haben uns dafür vor Ort getroffen und gegenseitig Abbgelichtet. Es war ein super schöner Tag! :)


Erst neulich habe ich mit der Stadtverwaltung telefoniert um meinen Blog anzumelden. Die Frau auf der anderen Seite der Leitung fragte mich dann, was ich anmelden möchte. Ich druckst herum und sagte dann schließlich: "Jaaaaa so was wie eine Art Homepage oder online Tagebuch." Die Frau antwortet direkt: "Ahh so was wie ein Blogger. Ja gut, man lernt schließlich nie aus!" War das nun eine positive oder negative (An)Erkennung?

Sobald ich erwähne das ich ein Blogger bin werde ich schräg angeschaut. Leute die wissen worum es sich dreht verstehen mich. Andere haben ein Fragezeichen im Gesicht oder fangen an zu lachen. "Haha, ihr Blogger, ihr bekommt doch eh alles geschenkt und tun müsst ihr dafür eh nichts." So sehen es die meisten auf jeden Fall. Das dahinter viel mehr steckt wissen die meisten nicht.



Wenn ich einen Post vorbereitet dauert das in der Regel mindestens drei, wenn nicht sogar noch mehr Stunden. Es müssen Fotos gemacht werden, diese werden noch bearbeitet, das heißt sie werden auf die richtige Größe verkleinert und kleine Schönheitsfehler werden korrigiert. Oder das Bild wird aufgehellt wenn es zu dunkel ist, Farbanteile werden erhöht wenn es zu farblos ist. Ich retuschiere nur das Nötigste. Die Natürlichkeit soll erhalten bleiben! Der Leser bekommt am Ende nur das fertige Produkt vorgesetzt. Aber nach der Bildbearbeitung geht es natürlich noch weiter. Nach der ganzen Recherche über das Produkt wird dann erst der Text zusammen geschrieben.


Alles in allem nimmt es also sehr viel Arbeit und Zeit in Anspruch und ich liebe es! Es ist die Mühe wert. Aber dieses Verständnis bringt eben nicht jeder entgegen. Denjenigen kann ich nur ans Herz legen darüber mal in Ruhe nachzudenken oder uns "Bloggern" einfach nicht zu folgen. ;) Nur so wie ich das sehe oder mir auch erhoffe wird es uns auch in der Zukunft geben. Zumindest diejenigen die mit Leib und Seele dabei sind und nicht einfach einen Blog eröffnen um Geschenke zu bekommen. Auch das habe ich mir hart erarbeitet und es ist somit eine Anerkennung für meine Leistung.


Bloggen wird meiner Meinung nach auf keinen Fall so schnell aussterben. Ich denke wir stehen da immer noch relativ am Anfang. Und die Zukunft? Die gehört denjenigen, die weiterdenken. Wer heute noch "nur" Blogger ist, der ist vielleicht in wenigen Jahren Gründer eines erfolgreichen Unternehmens oder Teil einer großen Agentur. Es gibt schon so viele Erfolgsgeschichten. Deswegen gibt es mittlerweile immer mehr Leute, die versuchen auf den Zug "Bloggen" aufzuspringen. Doch da ist definitiv kein Kinderspiel! Das, was hier im Internet immer noch so einfach aussieht, ist in Wahrheit ein harte Arbeit. Wer sich in diesem Geschäft tatsächlich etablieren möchte, der muss sehr innovativ sein und viel investieren.

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14 Comments

  1. Der Frau beim Finanzamt musste ich auch erst mal erklären, was ein Blog ist... bzw ich habe es versucht, dann aber recht schnell aufgegeben. In meinem Gewerbeschein steht jetzt "redaktionelle Arbeiten und Werbeplatzierungen". XD
    Und du hast absolut Recht: Wer selbst nicht bloggt hat einfach überhaupt keine Ahnung, wie viel Arbeit das ist. Einige meiner Freundinnen haben mich schon angesprochen, weil sie auch einen Blog anfangen wollten und haben es sich dann nochmal anders überlegt, als ich ihnen erzählt habe, dass in jedem meiner Posts mindestens 3 Stunden Arbeitszeit steckt... es ist halt wirklich ein zeitintensives Hobby. Aber wir würden es ja nicht machen, wenn es uns nicht auch Spaß machen würde. ;)

    Liebe Grüße ♥
    Jana

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  2. Super schöne Bilder und ein sehr interessanter Post! Übrigens danke für deinen Kommentar :)

    Liebe Grüße ♥
    Hang

    http://hang-tmlss.de

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  3. Sehr schöner Text, kann dir da nur zustimmen. Hinter dem Bloggen steckt definitiv sehr viel Arbeit und viele belächeln das gerne mal. Ich möchte mich nicht beschweren, ich habe viel Spaß daran und es ist für mich der perfekte Ausgleich zum Alltag, weil ich mich hier kreativ ausleben kann, aber es an den meisten Beiträgen sitze ich wirklich ziemlich lange. Outfitposts sind sehr umfangreich, weil ich davor erstmal die passende Location finden muss, dann kommt das ablichten, das bearbeiten und der passende Text muss auch noch getippt werden. Ebenfalls sehr zeitaufwendig sind bei mir auch einige meiner monatlichen Reihen, gerade die Kino Neustarts, die Monatsrückblicke und der Serien Talk kosten ernorm viel Zeit, weil ich gerade bei erstem und letzterem viel recherchieren muss, Infos verarbeiten und natürlich aufbereiten muss, aber es macht mir Spaß, nur finde ich es schade, wenn dann Vorurteile das Denken anderer bestimmen. Die Auffassung, dass man für nichts ständig Geschenke bekommt, denn das ist definitiv nicht Fakt.


    Danke auch für dein liebes Kompliment.

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  4. Ganz tolle Bilder von dir Liebes!
    Wer nicht selber bloggt, kann den Arbeitsaufwand überhaupt nicht einschätzen, aber so ist es ja mit allen Dingen bei denen man nicht selber drinsteckt.

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  5. Ich finde du hast so recht: Gelesen ist ein Blogpost innerhalb von ein paar Minuten aber geschrieben und mit Bildern versehen in Minimum 3 Stunden. Mir gefallen deine Fotos zu diesem Blogpost auch sehr gut ;-)

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

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  6. Wahnsinnig schöne Bilder. Bin richtig beeindruckt! ♥

    Liebe Sarah, ich würde mich riesig freuen, wenn Du mir als Leserin auf meinem neuen Blog erhalten bleibst: www.lebenslaunen.com

    Neri von Lebenslaunen

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  7. Die Bilder sind wirklich toll geworden! Mit dem Blogpost schreiben ist es ja auch noch nicht getan, die Kommentare wollen kommentiert werden und andere Blogs möchte man ja auch noch lesen. Tjaja bloggen ist schon ein zeitintensives "Hobby", aber mir macht es wahnsinnig viel Spaß. :)
    Liebe Grüße,
    Laura von lauraskreativecke

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  8. Hallo Sarah

    Als ich vor 5 Jahren mit dem Bloggen anfing, waren Sponsored Posts kaum vorhanden.
    Die wenigsten Leute wussten was mit einen Blog möglich ist. Erst in den letzten Jahren wurde dies immer mehr.

    Lass dich nicht ärgern. Es gibt immer wieder Leute die sich über´s bloggen lustig machen bzw. nicht wissen was das ist.

    Das da viel Arbeit drin steck, da gebe ich dir vollkommen Recht.

    PS: Hast du Interesse an einer gegenseitigen Verlinkung in der Blogging Friends Liste?

    Liebe Grüße von
    der Lichtmelodie

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  9. Viele meiner Freunde verstehe auch nicht dass hinter einem Post ziemlich viel Arbeit steckt. Immer wenn ich sage dass ich etwas für meinen Blog machen dann kommt nur 'schon wieder?'
    Aber ja es ist ein sehr Zeit intensives Hobby aber so lange es Spaß macht und man selbst Freude daran hat ist es mir egal was andere dazu sagen :)
    Du hast einen so tollen Blog lass dich nicht unterkriegen und mach weiter so :)
    Liebe Grüße,
    Miri von Mary Reckless

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  10. Ich blogge zwar nicht, kann mir aber vorstellen, wieviel Arbeit es ist, einen Blog zu führen. Wenn ich in meine Woche schaue und sehe, wie wenig Zeit neben Arbeit, Abendstudium und Freizeitaktivitäten übrig bleibt, könnte ich gar nicht die Zeit aufbringen, einen Blog zu führen.

    Ich muss jedoch anmerken, dass ich die kommerziellen Blogs sehr unattraktiv finde. vielleicht bin ich nicht die richtige Zielgruppe? Manchmal vermisse eine Ausrichtung auf eine bestimmte Zielgruppe. Was ich oft vermisse ist jedoch das persönliche an dem Blog. Es muss und soll nicht jeder Blogger sehr persönlich auf seinem Blog werden (ich würde es auf meinem eigenen auch nicht). Aber dann bloß jeden Monat die Degustabox, die Glossy Box, die Box XY usw. präsentieren wirkt nicht authentisch. Und dann folge ich nicht, bzw. die Beiträge interessieren mich überhaupt nicht.

    Diese Entwicklung habe ich hier auf dem Blog schon was länger bemerkt und er ist für mich auch sehr unattraktiv geworden, was jedoch nicht bedeuten soll, dass er schlecht ist. Vielleicht soll er einfach eine andere Zielgruppe erreichen.

    Ich wünsche Dir für den Blog viel Erfolg in Zukunft.

    Viele Grüße,
    Ann

    P.S. Hinter der Anonymität will ich mich nicht verstecken, ich bin hier bloß wonirgends angemeldet :-)

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  11. Toller Beitrag! Ich finde Blogger werden immer noch unterschätzt. Wenige wissen wie es hinter den Kulissen aussieht, das viele von uns mehr als 8 Stunden am Tag hart arbeiten und nicht in der Hängematte liegen und den ganzen Tag Selfies von sich schießen. Ich bin stolz Blogger zu sein und meinen Traum leben zu können, das ist das einzige was für mich zählt. Für Negativität ist da kein Platz :).

    Liebe Grüße Jessy von Kleidermaedchen: http://www.kleidermaedchen.de

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  12. Sehr schöner Beitrag und tolle Bilder. Der Beruf Blogger ist in vielen Städten noch gar nicht anerkannt was ich wirklich sehr schade finde. Was ich auch sehr oft höre das es kein richtiger Beruf wäre kaum arbeiten. Die meisten wissen gar nicht das ein Blog genau so viel Arbeit macht wie ein andere in ihren Berufen haben. Ich bin stolz und froh Blogger zu sein, weil sonst wüsste ich auch nicht gerade was ich machen sollte ( Gesundheitlich) und viele Menschen bewundern auch diese Arbeit und finden das faszinierend :)

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  13. Such beautiful clothes on such a beautiful woman! Have a wonderful Weekend.
    Dressfashion

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  14. Hallo Sarah,

    ich wollte dir nur schnell einen lieben Gruß da lassen. Ich habe vor ein paar Wochen wieder angefangen zu bloggen bzw. den Blog wieder aufzubauen. Ich habe vor ca. zwei Jahren auf "helenista.de" gebloggt, den Blog aber aufgrund von Zeitmangel schließen müssen. Jetzt bin ich wieder zurück und wollte zumindest den Blogs aus meiner alten Leseliste Bescheid geben. ;-)
    Deinen Beitrag kann ich absolut nachvollziehen. Ich wurde damals auch immer blöd angeschaut, wenn ich von meinem Hobby berichtet habe.
    Ich würde mich freuen, wenn du mich in Zukunft auch mal wieder besuchen würdest.

    LG
    Sandra

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