Life Update: Was ist los auf "justlikeme"

by - September 10, 2017

Diese wundervollen Zeilen die ich Euch heute schreibe habe ich von einer lieben Freundin zugeschickt bekommen und möchte sie gerne mit Euch teilen. Wem das zu melancholisch ist braucht ab hier nicht weiter zu lesen. Es liegen schwere Wochen hinter mir und in Zukunft wird es sich hier auch wieder mehr um die üblichen Themen drehen. Bis dahin brauche ich noch ein wenig Zeit...

Wenn du Angst hast, jemanden zu verlieren, der ehrlich gesagt, niemals wirklich dein war...

Wir waren alle schon mal an einem Punkt in unserem Leben, an dem wir jemanden ein wenig mehr wollten, als derjenige uns will. So beginnen wir alles dafür zu tun um der Mensch zu sein, denn sie um sich haben wollen. Unbewusst merken wir jedoch gar nicht das wir zu jemandem anderen werden, nur um ihnen zu gefallen, um bestimmte Gefühle in ihnen zu wecken, und wir belügen uns in dem wir uns selbst erzählen das wir doch nur um diese Person „kämpfen“ und gar nicht realisieren das wir uns so weit verändern, dass wir uns selbst schon fast verlieren….

Wir lassen uns emotional an das Gefühl binden, dass sie uns geben oder wie sie uns fühlen lassen in ihrer Nähe. Wir gehen Psychisch gesehen auf Zehenspitzen, weil wir diesen Menschen nicht verlieren möchten, wir wollen das sie uns mehr mögen, wir wollen das sie mit uns Zeit verbringen doch fragen wir uns dabei nicht, ob es wirklich was zu verlieren gibt, wenn dieser Mensch doch gar nicht so fühlt, wie wir für sie…

Was haben wir wirklich Angst zu verlieren, wenn wir loslassen? Die „Vielleicht’s“ und eine „fast“ Beziehung? Die „Was wenn’s“ und die „Was könnte daraus werden“..? fragen die uns andauernd im Kopf umherschwirren und uns nicht zur Ruhe kommen lassen..?

Die Wahrheit ist, manchmal ist es besser etwas zu verlieren, was noch keine Möglichkeit hatte dich wirklich zu verletzen und dir Jahre deines Lebens zu nehmen. Manchmal ist es besser etwas zu verlieren dass nur vorübergehend war, anstatt deine Hoffnung an einem „Für immer“ festzuhalten dass niemals eintreten wird…

Ich glaube wir Menschen wir lassen uns selbst leiden, in dem wir unser Glück von jemandem anderen abhängig machen. Und das so sehr, dass wir uns einreden, ein Leben ohne sie, hätte keinen Sinn mehr, was vollkommen falsch ist. Wir begeben uns selbst in Situationen, in denen wir einfach nicht wahrhaben möchten das gewissen Menschen nur eine Lektion sind, wir wollen sie so sehr und laufen im Kreis, bis wir fast daran verzweifeln. Doch müssen wir es als Lektion sehen, die uns wieder zum Leben erweckt, uns zeigt, dass wir manches Loslassen müssen, weil es einfach nichts für uns ist, auch wenn du das in dem Moment als vollkommenen Quatsch abtust. Doch mit der Zeit verstehst auch du gewisse Lektionen, und irgendwann ergeben für dich heute Sinnlose Situationen plötzlich Sinn und du erkennst die Lehre aus einer Lektion von „früher“….

Du lernst, dass es einen Unterschied gibt zwischen Menschen die nur ein Flackern in dir auslösen und jemandem, der deine Welt erleuchtet. Das es einen Unterschied gibt zwischen einem Menschen der dir für ein paar Momente Freude bereitet, gefolgt von Stunden voll Schmerzen und jemandem, der aufrichtig versucht dich solange wie möglich Glücklich zu machen…

Wir müssen uns wirklich fragen, ob wir unsere Sehnsüchte nur auf diesen Menschen projizieren oder wer dieser Mensch wirklich ist, ohne die Rosarote Brille. Ist es nur eine Sehnsucht oder ist es Wirklichkeit? Du musst dir diese Frage stellen und ist die Antwort unklar, dann musst du den Verlust akzeptieren…

Weil etwas zu verlieren, was du nicht hast, befreit dich. Du verlierst die schlaflosen Nächte in denen du nur noch Analysiert hast, was das zwischen euch eigentlich ist und wohin es führt. Du verlierst die Verwirrung, dass ständige innerliche zusammenbrechen weil alles nur noch Kraft kostet. Du verlierst den Zweifel an dich selbst und alles andere um dich herum, weil du dir nicht mehr zu helfen weißt. Aber du gewinnst deinen Seelenfrieden, deine Vernunft und deinen Selbstwert wieder…

Ich weiß, es dauert manchmal etwas länger, aber du wirst merken, dass die Angst jemanden zu verlieren den du nie hattest, nur eine Illusion ist…

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9 Comments

  1. Du schaffst das und wirst sehen, dass es dir danach viel besser geht!
    Ich war Anfang 2016 an diesem Punkt und bin im Nachhinein froh, dass es dann war und nicht noch viel später! Gute Freunde helfen einem da enorm, aber man muss vor allem selbst damit aufhören sich die "Und was wenn...?" Fragen zu stellen.
    Ich drück dich und wünsch dir noch viel Kraft! Und ja, es dauert...

    LG
    Sandra

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  2. ein wundervoller Beitrag meine Liebe! und auch wenn er von einer so dunklen Seite geprägt ist, macht er Mut und schafft Motivation :)

    alles Gute dir und happy sunday meine Liebe,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

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  3. Wie recht Du hast Liebes!

    Mit Mitte 20 beendete mein damaliger Freund unsere Beziehung nach 6,5 Jahren. Ich war ab Boden zerstört und dachte dass ich nie wieder glücklich werden könnte! Im Nachhinein war es es das Beste was er für mich tun konnte (habe ihn kürzlich zufällig getroffen und dachte was ich doch für ein Glückspilz bin), denn ein knappes halbes Jahr später lernte ich dann meinen heutigen Mann kennen (an einem Rosenmontag), im Februar sind wir 20 Jahre zusammen, davon 16 Jahre verheiratet und haben 2 wunderbare Kinder. Früher dachte ich: "Besser eine schlechte Beziehung als keine", und habe mich so verhalten, wie mein damaliges Umfeld von mir erwartet hat (und war unglücklich). Heute darf ich so sein wie ich bin, und werde genau deswegen geliebt. Aber wie sagt man so schön: "Hinterher ist man immer schlauer", und als junger Mensch dauert es eine Zeit ehe man diese Erkenntnis hat.

    Viele liebe Grüße

    Kerstin :-*

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    1. Stimmt Liebes, hinterher ist man immer schlauer! :*

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  4. Ein wirklich tiefgruendiger Post, gefaellt mir sehr gut wie Du schreibst, das ist ein gutter Anfang das alles zu verarbeiten, was sicherlich noch etwas dauern wird. Tut mir Leid, dass Du so eine Erfahrung machen musstest, aber im nachhinein staerkt einen so eine Erfahrung auch auf jeden Fall. Fuehl Dich gedrueckt.

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  5. Ein wirklich sehr emotionaler und ehrlicher Post über etwas, dass sicherlich jeder kennt. Es ist manchmal echt nicht so einfach, andere gehen zu lassen, egal ob das nun ein Partner oder gute Freunde sind. Es dauert bis man merkt, dass einem das Kämpfen um eine andere Person nicht mehr gut tut und man oft der einzige ist, der sich noch bemüht. Aber wenn man das merkt, dann ist es gesünder loszulassen und mit etwas Abstand wird einem dann auch bewusst, dass es auch das Richtige für einen selbst war.

    Ich hoffe, dass du das genauso siehst und es dir bald wieder besser geht ;).

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Und wie fandest du denn die neue Staffel? Ich habe sie ja leider noch nicht gesehen, weil ich immer auf die Ausstrahlung im Fernsehen warte. Aber diesmal habe ich es sogar geschafft, dass ich nicht gespoilert wurde.

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